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NLP für Mikrostrom-Therapeuten – 1. Was ist NLP?

NLP für Mikrostrom-Therapeuten – 1. Was ist NLP?

Dies ist der erste Podcast einer neuen Podcast-Reihe (Episode 1 von 10). Es geht um NLP für Therapeuten, Ärzte und speziell für die Anwender der Mikrostrom-Therapie. In dieser Episode geht es um das Verständnis, was NLP ist und warum es gerade für Mikrostrom-Anwender ein geniales Tool sein kann, um noch erfolgreicher zu kommunizieren und den Patienten auf eine weitere Art zu helfen.

Was ist NLP?

NLP steht für ‘Neuro-Linguistic-Programming’ (im Englischen) Es ist ein Kommunikationsmodell mit Facetten aus der Psychologie, den Sprachwissenschaften und Hypnose. NLP wird im Bereich von Therapien, in der Werbung, im Verkauf und zur Unterhaltung eingesetzt.

Der Mathematiker, Dr. Richard Bandler, hat vor über 40 Jahren zusammen mit dem Linguisten John Grinder, das Modell von NLP ‘entwickelt’ bzw. begründet.

Als Student beschäftigte sich Dr. Bandler mit Fritz Perls, einen Therapeuten. Bandler war beeindruckt von den Erfolgen Perls und versuchte als Mathematiker die Struktur und Logik hinten den Worten Perls zu analysieren. Zusammen mit John Grinder, welcher über seine linguistische Komponente Bandler dabei half, die systematische Struktur hinter den Worten des erfolgreichen Therapeuten Fritz Perls zu entschlüsseln.

Durch diese Vorgehensweise, waren Bandler und Grinder, in der Lage die sensationellen Erfolge von Fritz Perls zu reproduzieren. Angestachelt von den Ergebnissen, suchten beide nun weitere Therapeuten auf, die wie Fritz Perls, Meister auf ihren Gebieten war.

So kamen sie beispielsweise zu Virginia Satir, die eine hervorragende Familien-Therapeutin war und zu Milton Erickson, dem Begründer der Hypnotherapie. Es ging dabei immer darum, herauszufinden, dass diese einzigartigen Personen an Gemeinsamkeiten hatten und welche reproduzierbaren Muster darin zu erkennen war. Schließlich ging es darum, ein Modell zu entwickeln, das auch durch andere erlernbar war. Dieses Modell, was daraus entstand, ist das heute Modell von NLP.

Die Ausbildung im Modell von NLP ist stufenförmig aufgebaut:

  1. NLP Practitioner
  2. NLP Master
  3. NLP Trainer (nur in Orlando USA, oder in London bei Dr. Bandler & Team persönlich zu absolvieren)

Dazu gibt es Erweiterungen bzw. Ergänzungen wie den NLP-Coach oder NLP-Hypno-Coach.

podcast nlp mikrostrom

Was macht/kann NLP für dich für uns machen?

Eine einfache Erklärung worum geht es im NLP in drei Punkten:

 

  1. NLP ist eine Art Persönlichkeits-Updater. Man erfährt dabei unglaublich viel über sich selber, über die Muster, die Verhaltensweisen und man erfährt warum man bestimmte Sachen in seinem Leben macht oder auch nicht macht. In der Regel vergleichen wir uns ständig mit anderen und schauen was macht der, was macht die und schauen dann (meistens unterbewusst) wie wir im Vergleich dazu stehen. – Es geht im Wesentlichen darum im NLP heraus zu finden, warum wir bestimmten Dinge machen und wie wir sie machen.
  2. Der zweite Punkt im NLP bzw. was es dir bringt ist, ein kommunikativer Werkzeugkasten. Du erfährst wie Sprache einen direkten Einfluss auf unser Gehirn hat und wie Du dieses effektiv für dich und für andere nutzen kannst.Wir Menschen nutzen unserer fünf Sinne, um damit unserer Umgebung und unserer Welt zu erfassen. Über die Sprache verarbeiten wir eben diese Informationen in unserem Gehirn. Im NLP ist es dann an dieser Stelle interessant, was passiert in deinem Kopf, was passiert in deinem Körper. Die meisten dieser Informationen werden auf unbewusster Ebene verarbeitet. In der Regel bekommen wir selbst nicht mit was dort und dass dort überhaupt etwas passiert. Das Ganze Konstrukt ist zu verstehen wie ein Getriebe. Wenn wir wissen und verstehen welches Zahnrad welchen Effekt hat, dann können wir bestimmte Dinge verändern, in dem wir an dieser oder an jener Schraube etwas drehen. Darüber hinaus können wir erfassen, was der direkte Zusammenhang zwischen Sprache und dem was in unserem Kopf passiert ist. – Damit sind wir dann in der Lage unserer Sprache viel bewusster und effektiver einzusetzen. Nicht nur bei uns selbst, sondern auch bei anderen.
    1. Beispiel: „Denk bitte mal nicht an ein rosa Fahrrad!“ Das Beispiel ist recht einfach und die meisten kennen dieses. Doch was sagt das jetzt? Ganz einfach, wir müssen diese Informationen (die jetzt an dieser Stelle, in einem Podcast, ausschließlich ‚auditiv‘ sind) verarbeiten und unser Gehirn kann dies nur tun, wenn es zu der Information ein Bild oder einen Film erstellt (in unserem Kopf). Wir müssen diese Information für uns erst einmal repräsentieren, sonst können wir nicht erfassen worum es dabei eigentlich geht. Auch das Wort ‚NICHT‘ in dem Satz macht es nicht besser, denn um eben zu verstehen was man da gerade hört, muss man das Bild des rosa Fahrrads erst einmal repräsentieren in seinem Kopf (Gehirn) und dieser Prozess, dieses Muster läuft vollkommen automatisiert und größten Teils unterbewusst/unbewusst ab. So funktioniert die Informationsverarbeitung in unserem Gehirn. In der NLP Ausbildung lernt damit, effektiver und bewusster mit Sprache umzugehen. Denn dann kann man Sprache/Worte effektiv nutzen, um auch bei anderen und nicht nur sich selbst einen Effekt zu erzielen.
  3. In uns laufen ständig Emotionen-Manager Mal haben wir positive Emotionen und mal haben wir negative Emotionen. Im NLP geht es im Weiteren darum, mit diesen Emotionen, bei sich und bei anderen arbeiten. Machen wir dazu mal ein Beispiel: Unterstellen wir mal, eine Person sagt: „Ich kann dafür nicht mehr Geld nehmen/verlangen.“ Diese Aussage kommt ja nicht von ungefähr, sondern aus einem unangenehmen Gefühl heraus, was diese Person dazu bringt, nicht mehr Geld für seine therapeutische/medizinischen Leistung nehmen zu können. An dieser Stelle beschreiben wir diese Emotion/Gefühl mal als ein negatives. Negativ deshalb, weil es diese Person limitiert in seiner Handlung. Diese Limitierung hat damit auch noch weitere Konsequenzen, denn damit wird das Potential zur geschäftlichen Weiterentwicklung seiner Praxis evtl. beeinflusst und zwar negativ. Er würde es sicherlich gut finden, einen angemesseneren Preis für seine Leistung zu nehmen, doch es geht leider nicht. Weil, …. und dann kommen alle Vorwände und Ausreden, warum es einfach nicht geht.

Das ist etwas was wir im NLP einfach verändern können. Eben aus dem Grund, weil wir wissen wie unsere Gefühle funktionieren und mit diesem Wissen können wir dann unser Handel und das Handeln von Anderen verändern.

Zusammenfassend

  1. Persönlichkeits-Updater: Wir erfahren wie wir funktionieren, wie wir denken und was meine Verhaltensweisen sind. Dazu dann natürlich auch die Werkzeuge, eben dieses zu verändern.
  2. Kommunikativer-Werkzeugkasten: Du lernst wie Sprache funktioniert und wie du sie effektiv einsetzen kannst. Damit wirst du überzeugender, kannst besser argumentieren und lernst Strategien um besser Lehren zu können. Natürlich ist auch wichtiger Aspekt anderen Menschen damit zu helfen, zu helfen sich zu verändern, zu helfen gesünder und schmerzfreier zu werden. Oder um den kommunikativen Werkzeugkasten aus einer anderen Perspektive zu betrachten nehmen wir an, du bist Chef einer Physiotherapiepraxis und hast einige Mitarbeiter. Dann stehst du in der Verantwortung klare ‚Ansagen‘, auf der einen Seite, zu machen, aber auch zu vermitteln, was diene Ziele in deiner Praxis ‚in deinem Unternehmen‘ sind. – Doch der wichtigste Punkt beim kommunikativen Werkzeugkasten ist der, dass du mitbekommst wie du mit dir selbst kommunizierst. Damit fängt alles an und das ist im Grunde der wirklich wichtige Punkt, wenn es darum geht etwas in seinem Leben zu verändern und mit seinen Mitmenschen (Mitarbeitern, Kunden, Patienten … ) besser, gezielter und mit wesentlich mehr Wirkung zu kommunizieren.
  3. Emotionen richtig Managen: Wie funktionieren deine Gefühle! Es ist wichtig zu erkennen, dass wir unsere Gefühle alle selbst machen, auch wenn das an dieser, frühen Stellen, noch sehr schwer ist zu verstehen, doch eben mit diesem Verständnis, eröffnet sich uns ein wahnsinniges Potential an Veränderungsmöglichkeiten. Denn wie sieht es denn in Wirklichkeit aus? „Gefühle selber machen?“ – Naja, ist doch klar. ABER es gibt heute diese und jene Umstände, daran bin ich doch gar nicht Schuld, denn da war diese Ausrede und jener Vorwand …. – Die gute Nachricht neben all diesen Ausreden ist, wenn du deine Gefühle selber machst, dann bist du auch der, der seine Gefühle verändern kann!

Was kommt als nächstes?

In der nächsten Episode wird es um deine Landkarte und die deiner Mitmenschen gehen. Frei nach Alfred Korzybski, einem polnisch-amerikanischen Ingenieur und Autor: „Die Landkarte ist nicht das Gebiet“ („The map is not the territory“). Es geht darum zu verstehen wie deine Kommunikation wahrgenommen wird und warum wir Informationen, während beispielsweise eines Gesprächs, einer Verhandlung, einem Patientengespräch oder während einem Verkaufsgespräch, oftmals missinterpretieren und damit nicht gezielt und nicht zielführend kommunizieren.

Sei gespannt und abonniere unseren Podcast

 

Vorherige Episode

https://mikrostrom.com/podcast-mikrostrom-die-mdr-und-nlp/



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