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TENS- und Reizstromgeräte und Elektrotherapie

Mikrostormgeräte sind im Rahmen ihrer NANDO-Klassifizierung Elektrotherapiegeräte

Ein Mikrostromgerät ist aus Sicht des Konformitätsbewertungsfahren zur legalen CE-kennzeichnung ein Gerät zur Elektrotherapie. Unter Anderem kommt in der Bewertung der Konformität die DIN EN 60601-2-10 ‚Medizinische elektrische Geräte – Teil 2-10: Besondere Festlegungen für die Sicherheit einschließlich der wesentlichen Leistungsmerkmale von Geräten zur Stimulation von Nerven und Musklen‘ zum Einsatz.

Aus diesem Grunden finden im Folgenden eine Übersicht an Angeboten zur klassischen Elektrotherapie (NICHT Mikrostromtherapie).

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Alles was Sie über Reizstrom, TENS, EMS und Elektrotherapie wissen sollten

Ein TENZ- oder Reizstrom-Gerät kommt bei Schmerzzuständen zum Einsatz. Die elektrischen Impulse stimulieren und beruhigen Ihre Muskeln ohne Nebenwirkungen. Die Geräte sind einfach in der Anwendung und die Behandlung ist selbstständig zuhause durchführbar. TENS steht für transakutane elektrische Nervenstimulation und es ist eine wirkungsvolle Behandlungsmethode gegen Schmerzen. Die Behandlung mit diesen Geräten hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bewährt und die Wirkung wurde in vielen klinischen Studien untersucht. Auch bei Erkrankungen, welche chronische Schmerzen zur Folge haben, sind mit einem Reizstrom-Gerät behandelbar. Es ist erwiesen, dass der Körper durch ein TENS-Gerät die körpereigenen Mechanismen zur Schmerzlinderung aktiviert.

Wie funktioniert ein TENS-Gerät?

Ein TENS-Gerät überträgt Strom mithilfe von Elektroden über die Haut in den Körper. Dort stimuliert das Gerät die Nerven zur Schmerzlinderung oder regt die Muskulatur zum Wachsen an. Der Anwender klebt die Klebeelektroden dafür im Bereich bestimmter Nervenpunkte auf die Haut. Das Gerät stimuliert daraufhin die Nerven und der Körper schüttet anschließend Endorphine aus. Diese überlagern den Schmerz und regen nebenbei den Stoffwechsel an, wodurch sich die Durchblutung an der entsprechenden Stelle verbessert.

Für wen eignet sich ein TENS-Gerät?

Grundsätzlich eignen sich solche Geräte für jeden, der chronische oder akute Schmerzen hat und diese zuhause ohne Nebenwirkungen behandeln will. Typische Anwendungsbereiche für ein Reizstrom-Gerät sind:
-Rückenschmerzen
-Nackenschmerzen
-Muskelverkrampfungen
-Migräne
-Gelenkschmerzen

So erkennen Sie ein gutes TENS-Gerät

Ein gutes Gerät verfügt über mindestens zwei Kanäle, sodass mindestens vier Elektroden vorhanden sind. Geräte mit acht Elektroden ermöglichen eine noch umfassendere Therapie. Mit zwei Elektroden sind Ihre Problemstellen symmetrisch von beiden Seiten behandelbar. Zum Beispiel beide Knie, der Nacken links und rechts oder beide Seiten der Lendenwirbelsäule.

Ein Reizstrom-Gerät, welches nur über einen Kanal verfügt und somit nur zwei Elektroden besitzt, eignet sich nur für die Behandlung von einem einzigen Gelenk. Damit ist es unbrauchbar, um es auf größeren Körperflächen anzuwenden.

Es gibt vorprogrammierte und programmierbare Geräte. Für welches Sie sich am besten entscheiden sollten, hängt von Ihren eigenen Ansprüchen ab. Mit programmierbaren Geräten lässt sich die Behandlung individueller gestalten. Vorprogrammierte Geräte sind allerdings wesentlich leichter in der Handhabung. Aus diesem Grund eignen sie sich auch hervorragend für ältere Menschen.

Wenn Sie vorhaben, das Gerät regelmäßig zu benutzen, spielt auch der Stromverbrauch eine wichtige Rolle. Ein hoher Stromverbrauch hat zur Folge, dass Sie die Batterien häufig wechseln müssen. Einige Geräte sind mit einem Netzteil ausgestattet. Dies ist aber nur selten der Fall.

Frequenzen korrekt einstellen

Um Ihre Schmerzen erfolgreich zu behandeln, können Sie die Geräte auf eine höhere oder niedrigere Frequenz einstellen. Hohe Frequenzen von 80 bis 150 Hertz unterbrechen die Schmerzwahrnehmung des Körpers. Akute Schmerzen lassen sich so kurzfristig lindern. Der Anwender nimmt während der Stromimpulse eine Art Kribbeln wahr. Die Dauer dieser Stromimpulse lässt sich bei den meisten Geräten einstellen. Bei einer höheren Impulsdauer breitet sich das Kribbelgefühl auf eine größere Fläche aus.

Niedrige Frequenzen lindern die Schmerzen eher langfristig. Die Stromimpulse fühlen sich intensiver an als bei den hohen Frequenzen. Die entsprechenden Stellen zucken oder pulsieren dann während der Behandlung. Sollte das Gefühl in einen Schmerz übergehen, bricht man die Behandlung ab und wählt eine kürzere Impulsdauer.

Eine Behandlung mit einem TENS-Gerät sollte mindestens 30 Minuten dauern. In diesem Zeitraum schüttet der Körper genug Endorphine für eine erfolgreiche Behandlung aus.

Ob eine Therapie mit einem Reizstrom-Gerät erfolgreich ist oder nicht, hängt vor allem davon ab, wie lange die Schmerzen schon bestehen. Bei Schmerzen, die schon länger auftreten, benötigt es mehrere Sitzungen, bis die Wirkung auftritt und sich die Schmerzen lindern.

Alle Vorteile auf einem Blick

-Ideal geeignet für Menschen, die oft unter Migräne oder Muskelschmerzen leiden und diese mit einem TENS-Gerät zuhause selbstständig behandeln möchten.

-Wer vorhat, sich ein Reizstrom-Gerät anzuschaffen, muss dafür nicht besonders tief in den Geldbeutel greifen. Viele Geräte sind schon für unter 100 Euro zu haben.

-Manche Geräte haben eine zusätzliche Massagefunktion. Dadurch lindern sie nicht nur Schmerzen, sondern entspannen den Anwender auch.

-Die Wirkung wurde in zahlreichen klinischen Studien nachgewiesen und TENS-Geräte werden heute sogar von Ärzten verschrieben.